Adrian Pelc

Seit 2020 ist Adrian Pelc Doktorand an der Universität Wien und Universitätsassistent für Südslawische Literatur- und Kulturwissenschaft. Er absolvierte die Musikakademie Zagreb mit Studienfach Violoncello (Abschluss 2014) sowie das Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zagreb (Abschluss 2017). Sein gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt liegt beim jugoslawischen Film in seinem Verhältnis zu den umgebenden diskursiven Praktiken sowie in der poststrukturalistischen vergleichenden Literaturforschung. Das Dissertationsprojekt Aspects of the Archaic in Yugoslav Modernist Cinema befasst sich mit dem Wilden, Nicht-Zivilisierten, Atavistischen, das den jugoslawischen modernistischen Film der 1960er kennzeichnet. Es geht darum, diese Motivgruppe in Einklang mit kontextuellen kulturellen Erscheinungen in der Literatur und Kunst zu lesen, sie als jugoslawisches Self-Fashioning zu deuten und ihrer ambivalenten Rolle in den diskursiven Formationen der Modernität und des Balkanismus nachzugehen.

Er hat Artikel in den kroatischen Zeitschriften Hrvatski filmski ljetopis und Književna smotra veröffentlicht, war an mehreren Radiosendungen des Kroatischen Rundfunks beteiligt und arbeitete zwischen 2017 und 2019 als Redakteur im Verlag Mala zvona.

Publikationen:

Gilić, Nikica , Pelc, Adrian (2017) „Genološki aspekti cjelovečernjih filmova Vatroslava Mimice“. Komparativna povijest hrvatske književnosti. Zbornik radova XIX. Vrsta ili žanr. Ur. Glunčić Bužančić, Vinka ; Grgić, Kristina. Split, Zagreb: Književni krug Split, Odsjek za komparativnu književnost, Filozofskog fakulteta Sveučilišta u Zagrebu, str. 325 332.

Pelc, Ardian (2018) „Larpurlartisti u tvornici snova“. Hrvatski filmski ljetopis, god. 24, br. 93-94, str. 207-211.

Pelc, Adrian (2018) „Granice filma/granice filozofije“.  Književna smotra, god. 50, br. 190 (4), str. 157161.